Wozu Streifzüge?

Streifzüge benennen sich unsere ab jetzt unregelmäßig erschei­nenden Informationsblätter. Streifzüge sind keine Zeitschrift mit einem ausgefeilten Konzept, sie wollen vielmehr in loser Folge unterschiedlichste Themen in kritischer Form analytisch abhan­deln. Streifzüge wollen auf den verschiedensten Gebieten in die Debatte eingreifen bzw. diese anzetteln.

Gleichzeitig haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die spärli­chen inhaltlichen und strategischen Debatten im „Linken Dialog“ und darüberhinaus kritisch aufzuarbeiten und zu kommentieren. Im Heftinneren findet sich daher unsere zweite (und sicher nicht letzte) Erklärung.

Die Streifzüge sind Produkte des Kritischen Kreises, der gegen­wärtig als Personengruppe existiert und bereits seit einigen Mona­ten regelmäßige Diskussionsabende und Arbeitstreffen durchführt. Der Kritische Kreis wird sich in den nächsten Wochen als Verein konstituieren. Einstweilen übernimmt dankenswerter Weise der Verein Context die Medieninhaberschaft und Produktion der Streifzüge sowie die Abwicklung des Zahlungsverkehrs — also auf der Eingangsseite der (hoffentlich reichlichen) Spendenzahlungen und auf der Ausgangsseite etwa der Kosten für Druck und Versand der Streifzüge und der bescheidenen aber doch bereits anfallen­den sonstigen Spesen. All das wird nach geglückter Vereinsgrün­dung vom Kritischen Kreis selbst übernommen werden.
In der nächsten Nummer werden wir unseren Verein und unsere Vorhaben genauer vorstellen.

Auch wenn die Streifzüge gratis zugestellt werden, kosten Streifzüge Geld. Um finanzielle Unterstützung wird daher selbst­verständlich wie aufdringlich gebeten. Zurückhaltung hilft uns da wenig. Nur Spenden garantieren eine regelmäßige Aus- und Zusen­dung. Der Erlagschein bittet also um Erfüllung. Herzlichen Dank.