{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Context XXI","provider_url":"http:\/\/contextxxi.org","title":"Unendlicher Verkehr\n","author_name":"Franz&nbsp;Schandl","width":"1200","height":"800","url":"https:\/\/licra.contextxxi.org\/unendlicher-verkehr.html","html":"\u003Ch4 class='title'\u003E\u003Ca href='https:\/\/licra.contextxxi.org\/unendlicher-verkehr.html'\u003EUnendlicher Verkehr\n\u003C\/a\u003E\u003C\/h4\u003E\u003Cblockquote class='spip'\u003E\u201eNoch leise ruft er: , Liebe Eltern, ich habe euch doch immer geliebt\u2018, und lie\u00df sich hinabfallen. In diesem Augenblick ging \u00fcber die Br\u00fccke ein geradezu unendlicher Verkehr.\u201c \u2013 So endet Franz Kafkas Erz\u00e4hlung \u201eDas Urteil\u201c (1916).\n\n\u003Cbr \/\u003EWas sagt uns dieser letzte Satz? Dass die Welt nicht einmal einen Moment inneh\u00e4lt, als Georg Bendemann sich st\u00fcrzen l\u00e4sst? Dass sein Fall nur ein Fall wie jeder andere ist? Dass Leben ein Fallen ist? Unser Held zu den Gefallenen geh\u00f6rt? \u2013 Das alles auch.&nbsp;\u003Ca href=\"..\/unendlicher-verkehr.html\" class=' pts_suite'\u003E(...)\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\n"}