{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Context XXI","provider_url":"http:\/\/contextxxi.org","title":"Ophelia, M\u00e4nnerbeute\n","author_name":"Hermann&nbsp;Engster","width":"1200","height":"800","url":"https:\/\/licra.contextxxi.org\/ophelia-mannerbeute.html","html":"\u003Ch4 class='title'\u003E\u003Ca href='https:\/\/licra.contextxxi.org\/ophelia-mannerbeute.html'\u003EOphelia, M\u00e4nnerbeute\n\u003C\/a\u003E\u003C\/h4\u003E\u003Cblockquote class='spip'\u003EBei ihren Erkundungen, was das \u201edeutsche Wesen\u201c ausmache, haben sich die Deutschen vor allem zweier Figuren bedient. Die eine ist Faust, durch den sie sich selbst zum \u201efaustischen\u201c, st\u00e4ndig nach \u201edem H\u00f6chsten\u201c strebenden Menschen verkl\u00e4rten (ungeachtet dessen, dass dieser eine Spur von Verbrechen nach sich zieht). Die andre Identifikationsfigur ist das Gegenteil: nicht grandios-titanenhaft, sondern melancholisch, gr\u00fcblerisch: Hamlet. Leitend daf\u00fcr war Goethes Deutung im Roman Wilhelm&nbsp;\u003Ca href=\"..\/ophelia-mannerbeute.html\" class=' pts_suite'\u003E(...)\u003C\/a\u003E\u003C\/blockquote\u003E\n"}