Jahrgang 2017

Nutzen und Nützen

Nicht schon wieder! Und doch einmal mehr: Wir brauchen Euch!

Das geht uns zwar auf die Nerven und Euch auch, aber wir können da nicht locker lassen. Kurzum – wir wollen intensiver unterstützt werden wie bisher!

So haben wir uns zwar stabilisiert und werden auch dank des Zuspruchs nicht von der Bildfläche verschwinden. Das erlaubt aber kaum mehr als auf dem gleichen infrastrukturellen Niveau weiterzumachen. Das ist, umso mehr in Zeiten wie diesen, viel zu wenig! Wir haben mehr drauf und mehr von uns braucht es auch. Vorausgesetzt ihr seid bereit uns mehr zu fördern. Das fordern wir auch ein. Wer uns möchte, muss nicht nur schauen, dass es uns gibt, sondern Sorge tragen, dass wir uns entwickeln können.

Die Streifzüge stehen auf zwei Säulen: Zeitschrift und Homepage. Die Printausgabe ist ein sinnliches Produkt (optisch, haptisch, aromatisch), jeweils das Beste aus einem bestimmten Zeitraum, zu einem Teil konzentriert auf ein bestimmtes Thema. Die Website erlaubt Flexibilität, nimmt auch regelmäßig zu Tagesereignissen Stellung. Alles, was aus unserem Stall kommt oder dort Einlass findet, ist verfügbar und nach diversen Kriterien abrufbar. Sie braucht Pflege und Betreuung. Unübersehbar in die Jahre gekommen, muss sie in den nächsten Monaten kräftig überholt und funktionell erweitert werden. Auf keinen Fall wird es eine Paywall geben, der kostenlose Zugang auf www.streifzuege.org bleibt.

Unsere regelmäßigen Userinnen und User scheinen sich oftmals nicht bewusst zu sein, dass sie hier ein Produkt genießen, das auch umgekehrt in den Genuss der Förderung kommen will und somit Solidarität benötigt. Wir machen hier zwar keine Rechnung auf, aber doch darauf aufmerksam, dass, solange wir über Geld verkehren, gerade wir über ein Mindestmaß verfügen müssen, um handlungsfähig zu sein. Wenn unser Verhältnis also lediglich als Einbahnstraße funktioniert, wird das Projekt letztlich unmanövrierbar. Es ist zwar fein, zu einer der meistgelesenen linken Seiten zu gehören, ziemlich unfein allerdings, wenn das anderweitig keinen Niederschlag findet.

Ganz wider Willen sind wir Profis darin, uns über Wasser zu halten. Doch eigentlich wollen wir Boden unter den Füßen spüren und Land gewinnen. Das erscheint uns nicht zu viel verlangt. Was wir brauchen ist Zuwendung: technisch und organisatorisch, infrastrukturell wie finanziell und nicht zuletzt personell. Wir bitten um regen Zustrom!

Möglichkeiten der Unterstützung gibt es viele:

  • schreiben
  • beteiligen
  • übersetzen
  • verbreiten
  • abonnieren
  • transponieren
  • transformieren
  • inserieren

Vor einigen Jahren haben wir ein TRANSponsoring ins Leben gerufen. Wir wollen insbesondere unser Online-Publikum dazu bewegen, uns nicht nur zu nutzen, sondern eben auch zu nützen. Wer bereits über ein Abo verfügt ist eingeladen, auf dieses flexible System umzusteigen. Das funktioniert ganz einfach: Eins überweise etwa 10 € im Monat, 10 € im Vierteljahr oder 10 € im Jahr (bzw. einen Betrag den eins sich leisten kann und will. Nur bitte keine Zuschüsse unter 5 €, da fressen die Buchungsgebühren zu viel weg.) Optimal sind Daueraufträge, die uns vorausschauendes Planen erlauben.

Natürlich wissen wir, dass sich einige finanziell fast gar nichts leisten können. Aber die meisten können sich schon geringfügig was abknöpfen, damit alle an unseren Inhalten und Angeboten partizipieren können.

Und wer mehr Geld hat oder ausgeben möchte, den oder die bitten wir dem TRANSFORMATIONSclub der Streifzüge beizutreten und uns 144 Euro oder mehr jährlich zu spendieren.

Weitere Kriterien und Details hier .

Tomasz Konicz

Sprache der Verdinglichung


Franz Schandl

Absprung, Absturz, Abflug?


Franz Schandl

Wachsamkeitsorganisationen

Von der Genehmigungsdemokratie zur Betätigungsdemokratie

Meinhard Creydt

Kapitale Desorientierung

Christian Ibers Vorstellung vom ersten Band des Marx’schen „Kapital“

Gáspár Miklós Tamás

The mystery of ‚populism‘ finally unveiled


Hunger . Macht . Profite

Filme mit Diskussion im Wiener Top-Kino 9.-12.3.2017

Martin Scheuringer

Forget Shorter Showers


Franz Schandl

Fan und Führer

Anregungen zu einer Typologie des affirmativen Unwesens

Nutzen und Nützen

Wir bitten um regen Zustrom

Peter Samol

Leistung muss sein

Für hart arbeitende Menschen, die sich an die Regeln halten

Salih Selcuk

Zum Populismus

Salih Selcuk interviewt Franz Schandl

Franz Primetzhofer

Anbiedern an dumpfen Protest

Zur Erneuerung des Koalitionspaktes von SPÖ und ÖVP

Franz Schandl

Heute sind wir alle Royals

titelte die Zeitung Österreich heute:

Franz Schandl

Auszucken und auszuckeln

Steht die Wiener Regierung erst vor dem Aus oder agiert sie schon nach ihrem Ende?

Franz Schandl

Verschärfung als Enthemmung


Frohes Schaffen

Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Andreas Fischer
Christoph Türcke:

Mehr! Philosophie des Geldes


Franz Schandl

Der Parteistreich


Ilse Bindseil

„… ein Moment von Umzentrierung“


Franz Schandl

Populistischer Vollholler?


Tomasz Konicz

Wir sind Zombie

Anlässlich des Todes von George Andrew Romero
Franz Schandl

Plump gegen grob gegen unbeholfen


Daniel Nübold  •  Peter Samol

Die Privatisierung öffentlichen Eigentums geht weiter


Franz Schandl

Politik der Abenddämmerung


Franz Schandl

Waterloo und Watergate

Zwischen Consulting-Sumpf und Coaching-Blase übt ein Land seinen Untergang

Franz Schandl

Rutsch ohne Erdrutsch

Am 15. Oktober wurde Österreich als Bollwerk gegen die Migration bestätigt

Lorenz Glatz

Reisen zu verlorenen Nachbarn. Die Juden von Wiesmath


100 Jahre Oktoberrevolution


Redaktion Streifzüge

Vom Aufheben und Ausgeben


Martin Mair

Aussortiert

Ältere werden in die Armutsfalle „zweiter Arbeitsmarkt“ abgeschoben

Maria Wölflingseder
VORLAUF ARBEITS-LOS

„Eine Umschulung Richtung IT oder Wirtschaft! Sonst geht’s nur bergab!“

Phänomenale Erlebnisse einer arbeitslosen Geisteswissenschaftlerin

Lorenz Glatz

La fine del capitalismo, dieci scenari

Un libro di Giordano Sivini

Tomasz Konicz

Unstillbarer Ressourcenhunger

Beschlossene Emissionsgrenzen sind jetzt schon Makulatur. Und das liege nicht nur an der Politik

Maria Wölflingseder
VORLAUF ARBEITS-LOS

Die Maßnahmen des AMS


Tomasz Konicz

Künstliche Intelligenz und Kapital


Maria Wölflingseder
VORLAUF ARBEITS-LOS

Fetisch Arbeit


Franz Schandl

Staatliche Karabinerkultur


Franz Schandl

Aus und Ende


Franz Schandl

Paarlauf der Koalition

Reibungslose Regierungsbildung in Österreich

Zukunft oder Ende des Kostnixladens?


1917-2017


Rutsch und Schmierung

Worte zum Jahreswechsel