Gerhard Hanloser

Geboren 1972, hat Soziologie, Geschichte, Pädagogik und Deutsch studiert, lebt und arbeitet in Berlin und vertreibt sich die Zeit mit Privatstudien u.a. zum Antisemitismus, der Neuen Linken und dissidenten Strömungen der Arbeiterbewegung.

Texte

Gerhard Hanloser

Attac, Globalisierungskritik und „struktureller Antisemitismus“


Gerhard Hanloser

Anfang und Ende des nietzscheanischen Linksradikalismus

Bataille und Negri im Vergleich

Gerhard Hanloser

Bewegung und Kritik

Zu typisch deutschen Kritikern von Occupy und David Graeber

Texte zu Gerhard Hanloser

Französische Avantgardisten und der Zionismus

Die Situationisten über Israel
von Stephan Grigat

Gerhard Hanloser bei Wikipedia

Gerhard Walter Hanloser (* 1972) ist ein Sozialwissenschaftler und Publizist aus Freiburg im Breisgau.

Hanloser schrieb in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, etwa in junge Welt, Jungle World, Blätter des iz3w, Neues Deutschland, wildcat, Stattzeitung für Südbaden. Historische Beiträge finden sich in: Archiv für die Geschichte des Widerstands und der Arbeit und in Sozial.Geschichte Online.

Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher zu den Themenbereichen marxistische und Kritische Theorie, Theorien des Antagonismus, Geschichte und Kritik linker Bewegungen und zum Thema Antisemitismus.

An der Freiburger Fachakademie zur Ausbildung für Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten (Margarethe Ruckmich Haus) war er von 2002 bis 2012 Dozent für Religionssoziologie.

Er wurde bekannt als Historiker der neuen Linken und Kritiker der „Antideutschen[1] und beteiligt sich an der Debatte über den "linken Antisemitismus"[2]. Hanloser arbeitet seit 2013 als Lehrer für Geschichte, Deutsch und Gemeinschaftskunde an einer Berliner Gesamtschule.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute. Unrast Verlag, Münster 2003, ISBN 3-89771-423-X.
  • „Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken.“ Zu Geschichte, Kritik und Zukunft antideutscher Politik. Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-432-9.
  • Gerhard Hanloser: Kritik des Kapitals. Texte und Polemiken. Syndikat-A Verlag, Moers 2006, ISBN 3-9810846-1-6.
  • mit Karl Reitter: Der bewegte Marx. Eine einführende Kritik des Zirkulationsmarxismus. Unrast, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-486-1.
  • als Hg.: Deutschland.Kritik. Unrast, Münster 2015, ISBN 978-3-89771-575-2.
  • Lektüre & Revolte. Der Textfundus der 68er-Fundamentalopposition. Unrast, Münster 2017, ISBN 978-3-89771-246-1.
  • Die andere Querfront. Skizzen des antideutschen Betrugs. Unrast, Münster 2019, ISBN 978-3-89771-273-7.
  • Linker Antisemitismus? Mandelbaum, Wien 2020, ISBN 978-3-85476-691-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Mohr: Grabstein für die Antideutschen?, Besprechung des Buches Die andere Querfront. Skizzen des antideutschen Betrugs. In: kritisch-lesen.de, 14. Januar 2020.
  2. debatte 2 hanloser. In: Wolfgang Kraushaar. Abgerufen am 18. Dezember 2016.